Rückenprotektor Safe-Max Review

Der Sommer ist da und gerade für kurze Strecken tut man sich doch schwer gleich die schwere Motorradprotektorjacke anzuziehen. Das ist nicht vernünftig aber wenn das Thermometer über die 28° C klettert ist das bei vielen schlicht und einfach die Realität.

 

Um nicht gänzlich schutzlos unterwegs zu sein habe ich mich schon vor über zwei Jahren für die Anschaffung eines separaten Rückenprotektors entschieden.
Meine Wahl viel zu diesem Zeitpunkt auf den Safe-Max Rückenprotektor. Aussschlag gaben die guten Schlag-Absorbtions-Werte und die Tatsache, dass der Safe-Max Protektor auch die Lendenwirbelsäule schützt.

Nach etwas mehr als zwei Jahren ist es nun Zeit für eine Zwischenbilanz und die Frage: Hat sich die Anschaffung gelohnt?

Die kurze Antwort: JaNein.
Ausführlich muss man die Antwort auf mehrere Punkte aufteilen.

Bin ich zufrieden mit dem Safe-Max Rückenprotektor?
Definitv! Die Qualität des Protektors hat mich auch nach über zwei Jahren noch nicht im Stich gelassen und der Rückenschutz sieht auch heute noch aus wie neu.
safe max test review

Dieser Motorrad-Rückenprotektor bietet sehr gute Anpassungsmöglichkeiten


Eine der besten Eigenschaften des Protektor, die ich beim Kauf noch nicht auf dem Plan hatte ist, dass der Safe-Max durch seine gute Einstellbarkeit perfekt am Rücken anliegt und die Fahrt mit dem Schild auf dem Rücken tatsächlich angenehmer ist als ohne.

Ich bin 183cm groß und trage L. Absolut perfekt für mich!

Über den Aspekt der Sicherheit sollen sich an diesem Punkt andere die Finder wund schreiben. Da ich seit dem Kauf glücklicherweise von Abflügen verschont geblieben bin, weiß ich nur, dass die Schlagwerte sehr gut sind und, dass er so gut sitzt, dass er im Falle eines „Falles“ an dem Ort bleibt, den er schützen soll.

So weit so gut…

Was stört mich? Im Grunde nichts. Allerdings war ich so dumm den Safe-Max für eine Schweden-Tour unter meine Textilkombi zu ziehen und erst nach rund 1000km zu merken, dass sich in meinem Fall die Jacke nicht mehr ohne Probleme mit der Hose verbinden ließ. Das ist letztlich einfach nur mein Fehler aber ja, es stört mich.
Dazu muss man allerdings auch sagen, dass der Safe-Max deutlich bequemer auf den ganzen 5000km durch Schweden war, als mein Einlege-Rückenprotektor in der Kombi jemals sein könnte. Ich habe also im Grunde wirklich nichts ernstes auszusetzen.

Wieso ist die kurze Antwort dann nicht ein klares JA?

Im Grunde hat das nicht direkt etwas mit dem Motorradprotektor von Save-Max zutun, sondern viel mehr damit, dass ich den Rückenprotektor mittlerweile deutlich öfter gerade für lange Touren nutze, als ursprünglich gedacht für Kurzstrecken.
Das liegt vorallem an meiner eigenen Bequemlichkeit. Auf langen Strecken gibt der SafeMax mir neben dem offensichtlichen Plus an Sicherheit einen ganz klaren Komfort-Vorteil auf dem Motorrad.
Für die ganz kurzen Strecken bin ich allerdings trotz allem immernoch zu faul den Protektor anzuziehen und tröste mein Gewissen mit einer alten, abgewetzten, dicken Lederjacke.

Der SafeMax erfüllt für mich persönlich also nicht die Funktion, die vor zwei Jahren der Kaufgrund für den Rückenschutz war. Dafür hat er mich bis jetzt auf keine Art und Weise entäuscht und ich habe den kauf ganz sicher nicht ein einziges mal bereut.

Fazit zum Safe-Max Rückenprotektor

Wer sich die Frage stellt ob der SafeMax eine gute Wahl darstellt, dem kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nur mit einem klaren JA antworten.

Allerdings sollte sich auch jeder vor dem Kauf ehrlich Gedanken darüber machen, wofür man sich diesen Schutz für den Rücken zulegt und ob man diszipliniert genug ist ihn auch tatsächlich zu tragen.