Haarausfall durch Motorradhelme

Seit Jahrzehnten existiert der Glaube, dass Motorradhelme Haarausfall verursachen könnten. Wir klären was an dem Mythos wahr, und was an den Haaren herbei gezogen ist!

motorradhelm haarausfall

Ausfall: Nein – Bruch: Ja

Der Mythos vom Haarausfall hält sich seit Jahrzehnten hartnäckig in der Gemeinde der Motorradfahrer. Hier kann allerdings Entwarnung gegeben werden: Ein gut sitzender Helm lässt das geschätzte Kopfhaar an seinem Platz, solange die Polsterung des Helmes keine schädlichen Stoffe enthält, die eine Reizung der Kopfhaut oder schlimmeres bewirkt. ein guter Helm eines renommierten Herstellers sollte diesen Anforderungen ohne Probleme entsprechen.
Sitzt der Helm dagegen sehr eng, kann es durchaus vorkommen, dass das Haupthaar durch den Helm übermäßig strapaziert wird und dementsprechend brüchiger wird. Bei einem Helm, der zu eng sitzt sollten in der Regel aber auch andere Symptome, wie Kopf- und Kieferschmerzen auftreten. Auf starke Abdrücke auf Stirn und Wangen des Motorradfahrers können ein Anzeichen für einen zu eng sitzenden Helm darstellen.
Es lohnt sich also grundsätzlich den Helm vor dem Kauf einmal Probe zu tragen und am besten auch Probe zu fahren. Bei den meisten Händlern ist so etwas ohne weiteres möglich.
Sollten die Haare bereits brüchiger geworden sein, gibt es eine Vielzahl an Biotin- und Zink-haltigen Produkten, mit hoher Kundenzufriedenheit:

Wahre Ursachen von Haarausfall

Die wirklichen Ursachen von Haarausfall sind vielgestaltig und in der Regel vollkommen normal und harmlos. Zu den häufigsten zählen:

  • eine erblich bedingte Überempfindlichkeit auf das eigene Testosteron
  • Eiweißmangel
  • Eisenmangel
  • hormonelle Umstellungen (betrifft eher Frauen in Bezug auf hormonelle Verhütungsmittel)