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7 Dinge die Du wissen solltest, bevor du einen Smarthelm kaufst

Es besteht schon lange die Möglichkeit den eigenen Motorradhelm mit mit einem Kommunikarionssystem auszustatten. Smart Helme bieten jetzt die Möglichketi direkt beim Hersteller einen Motorradhelm zu kaufen, der bereits mit Kommunikationssystem und Hea-Up Display ausgestattet ist.

In diesem Artikel erfährst du die sieben wichtigsten Dinge, die du auf jeden Fall wissen solltest bevor du einen dich für einen Smart Helm für das Motorrad entscheidest. Wir klären wann es Sinn macht auf einen Smart Helm zurück zu greifen und wann für dich ein klassisches Motorrad Headset mehr Sinn macht.

#1 – Kommunikationssysteme in Smart Helmen sind besser integriert

Einer der größten Vorteile von Smart-Helmen ist die ausgezeichnete Integration von Kommunikationsystemen in den Helm. Damit ist nicht nur gemeint, dass man nicht mehr mit einem Klotz am Helm herumfahren muss. In Smarthelmen funktioniert die Dämpfung der Umgebungsgeräusche deutlich besser, als bei einem nachträglich eingebauten Motorrad Headset.

Du musst die Lautstärke deines Helms also nicht mehr so hoch drehen. Das schont neben dem Akku auch die Ohren.

Im Gegensatz zu nachträglich montierbaren Motorrad Headsets entstehen beim Smart Helm keine zusätzlichen Verwirbelungen. Besonders für Fahrer mit schnellen Naked Bikes kann sich die Investition in einen Motorrad-Smarthelm durchaus lohnen.

Der Nachteil vieler Smarthelme ist, dass das System bei einem defekt nicht austauschbar ist. Ein modular aufgebautes Motorrad Headset ist da deutlich einfacher zu reparieren oder auszutauschen.

#2 – Hersteller

Bis jetzt haben sich noch nicht allzu viele Hersteller in den Bereich der smarten Motorradhelme vor gewagt. Auch die Ansätze, die die verschiedenen Hersteller verfolgen, sind sehr unterschiedlich. Es gibt Helme, die mit einem Kommunikationssystem ausgestattet sind. Andere Helme werden stattdessen nur mit einem einfachen Headset ausgestattet, das mit dem Smartphone verbunden werden kann.
Besonders ausgefallene Smarthelme besitzen sogar einen elektronischen Rückspiegel im Helm. So hast du zu jedem Zeitpunkt den vollen Überblick über deine Umwelt. Ein durchaus sinnvollles Sicherheitsfeature also.

Sena

Der bekannte Hersteller von Motorrad Headsets hat nun auch einen smarten Motorradhelm im Sortiment.

Beim Sena Momentum handelt es sich um einen Integralhelm, in den die bewährte Technik des Sena 20s integriert wurde.

Ein besonderes Augenmerk legt Sena bei diesem Helm darauf die Reduzierung der Windgeräusche. Der Vorteil liegt in der Vermeidung von Gehörschäden durch den Fahrtwind. Außerdem ist die Anstrengung durch den Lärm für den Fahrer nicht so groß. Damit soll die Aufmerksamkeit des Fahrers auch für längere Fahrten gewährleistet sein.

Auf ein Head-Up Display oder einen elektrischen Rückspiegel mit einer Kamera am Hinterkopf verzichtet Sena bei diese Smarthelm. Der Funktionsumfang des Sena Momentum beschränkt sich auf den des Sena 20s.

Skully

Ein anderer bekannter Hersteller eines Smarthelms für Motorradfahrer ist Skully. Mit dem Skully Fenix AR hat der Hersteller einen Motorradhelm mit elektrischem Rückspiegel auf den Markt gebracht.
Der Helm verfügt über eine Carbonschale, die Möglichkeit ein Pinlock einzusetzen und Emergency Quick Release Straps für den Notfall.

Die Aufnahmen der Kamera am Hinterkopf werden mithilfe eines Heads-Up Display in den Helm übertragen. Gleichzeitig lässt sich der Helm per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Unterwgs Musik zu hören ist also keine große Herausforderung für den Skully Fenix AR.

Leider hat Skully bei der Konstruktion des Fenix AR auf ein Bluetooth Kommunikations-System verzichtet. Einen Ersatz für das Motorrad Headset bietet Skully mit diesem Smarthelm also leider nicht.

#3 – Preisunterschied

Die Preisspanne bei Smarthelmen ist schon jetzt sehr groß. Während der Skully Fenix AR über 1500€ kostet, ist der Sena Momentum schon für unter 500€ erhältlich.
Der Smarthelm von Sena bewegt sich also bereits in einem Preisbereich, in dem sich auch konventionelle Motorradhelme wiederfinden. Wenn man in Betracht zieht, dass allein das Sena 20s schon mehrere hundert Euro kostet, kann sich ein Sena Momentum durchaus lohnen, wenn man sich sowieso einen neuen Helm zulegen möchte.

Problem: Auch wenn die Preise sich mittlerweile in akzeptablen Regionen befinden, findet doch nicht jeder einen passenden Smart-Helm. Und das ist wörtlich gemeint.
Bis jetzt gibt es erst so wenig verschiedene Modelle auf dem Markt, dass nicht jeder den passenden Smarthelm für die eigene Kopfform findet.

#4 – Motorrad Headset vs Smart Helm

Vorteile von Smarthelmen gegenüber Motorrad Headsets:

  • Weniger Verwirbelungen am Helm (vorallem für schnelle Nacked Bikes sinnvoll)
  • Bessere Dämpfung der Windgeräusche
  • Preisvorteil

Nachteile

  • Nicht jeder findet einen passenden Smarthelm. Motorrad Headsets lassen sich dagegen an beinahe jeden Helm montieren.
  • Modulare Bauweise erlaubt den Austausch einzelner Bauteile

#5 – Smart Helm mit Heads-up Display

Seit BMW vor einigen Jahren den ersten Werbe-Spot eines Motorradhelms mit Heads-Up Display veröffentlicht hat, sind viele Motorradfahrer von der Idee begeistert. Bis jetzt gibt es aber erst sehr wenige Hersteller, die das Konzept umgesetzt haben.

Die wenigen Hersteller, die sich für die Produktion eines Motorradhelms mit Heads-Up Display entschieden haben, zeigen aber beeindruckend welche Möglichkeiten diese Technik erschließt.

Mit dem Fenix AR hat Skully beispielsweise eindrucksvoll bewiesen, dass sich der Überblick beim Motorrad fahren mit einem Heads-Up Display deutlich verbessern lässt. Skully hat das Heads-up Display zu diesem Zweck einfach mit einer Kamera an der Rückseite des Helms verbunden.

Heads-Up Displays in Motorradhelmen können also ein echtes Plus für die Sicherheit des Motorradfahrers darstellen.

#6 – Head-Up Display in herkömmlichen Helm nachrüsten

Auch Heads-Up Displays lassen sich mittlerweile an normalen Helmen nachrüsten. Das bekannteste System zu diesem Zweck ist das NUVIZ Head-Up Display. Dieses kannst du von außen an deinem Helm anbringen. Im folgenden Video werden die Erfahrungen mit einem NUVIZ Head-Up Display für Motorradhelme ausführlich beschrieben.

#7 – Wie wird ein Smart-Helm bedient?

Die Bedienung von Smarthelmen ist im Wesentlichen vergleichbar mit der Bedienung eines guten Motorrad Headsets.

Die meisten Systeme erlauben eine Steuerung über Tasten am, die Sprache oder über Fernbedieungnen, die am Lenker befestigt werden können.

Besonders die Option der Lenkerfernbedienung halten wir für besonders sinnvoll, da sich die Sicherheit bei der Bedienung des Smarthelms so deutlich erhöht.

Am besten schon beim Kauf darauf achten, ob der Hersteller eine entsprechende Fernbedienung im Angebot hat.


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